__MUSIKALISCHE LEIDENSCHAFT

4. Abonnementkonzert So, 03.03.2013, 19.00 Uhr CCP, Großer Saal
18.15 Uhr: Werkeinführung
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Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Divertimento B-Dur KV 137
Joseph Haydn (1732-1809)
Konzert für Violoncello und Orchester
Nr. 2 D-Dur
Astor Piazzolla (1921-1992)
Zwei Tangos für Streichorchester
Zoltán Kodály (1882-1967)
Ungarisches Rondo für Violoncello und Streichorchester
David Popper (1843-1913)
Ungarische Rhapsodie für Violoncello und Streichorchester

László Fenyö, Violoncello
Ivo Hentschel, Leitung

In den Klangregionen dieses Programms dominiert die pure Lust an der Musik. Hörvergnügen vom Feinsten stellt sich ein bei den großen Klassikern:

Mozart begeistert mit seinem Divertimento B-Dur – schon per se ein Vergnügungsstück – und Haydn mit seinem berühmten D-Dur- Cellokonzert, das den Solisten in akrobatische Höhen zwingt und damit die ganze Bandbreite des Celloklanges in überschäumender, nicht enden wollender Bewegung genießen lässt.

Den großen Wienern stehen drei Meister gegenüber, die die Tradition lieben und sie in überbordendem Klang neu interpretieren: als leidenschaftlichen Tanz bei Piazzolla oder als ganzes Feuerwerk musikalischer Leidenschaft bei den ungarischen Virtuosenstücken von Kodály und Popper – ein absolutes Muss für jeden echten Musik-Liebhaber.

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LÁSZLÓ FENYÖ

Ivo Hentschel, Dirigent

__LÁSZLÓ FENYÖ, Violoncello

1975 in Ungarn geboren, Jungstudent bei László Mezö an der Franz Liszt Musikhochschule in Budapest, später in Lübeck bei David Geringas. 2004 Gewinn des Internationalen Pablo Casals Wettbewerbs in Kronberg.

Gastierte in den letzten Jahren bei Orchestern wie dem Singapore Symphony Orchestra, Korean Symphony Orchestra, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Philharmonia Hungarica, Orquestra Metropolitana de Lisboa, Lancaster Symphony Orchestra, Shanghai Symphony Orchestra, Christchurch Philharmonic Orchestra, Bogota Philharmonic Orchestra, Sofia Philharmonic Orchestra und Sinfonietta Cracovia im Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London oder dem Münchener Gasteig.

Solocellist im hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Dozent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main (seit 2009), seit April 2012 Professor an der Musikhochschule Karlsruhe. Zahlreiche CD-Einspielungen.

László Fenyö spielt auf einem Cello von Matteo Goffriller aus dem Jahre 1695.

 

_IVO HENTSCHEL, Leitung

Jahrgang 1976, von 1996 bis 2007 Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim (Klavier, Orchesterdirigieren und Chorleitung). Darüber hinaus Prägung durch den Unterricht bei Thomas Ungar, Mario Venzago, Jorma Panula, Jac van Steen und Klauspeter Seibel, dessen Assistent er 2008 beim Bundesjugendorchester war.

Schon während des Studiums Musikalischer Leiter am Jungen Musiktheater Hamburg, außerdem Assistent von Jun Märkl bei Chor und Orchester des MDR Leipzig. Derzeit Dirigent und Korrepetitor am Theater Heidelberg und designierter 1. Kapellmeister und Stellvertreter des Chefdirigenten am Theater Hof. Gastdirigate u.a. auf Einladung von Kurt Masur beim Beethovenorchester Bonn, beim Stuttgarter Kammerorchester, beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, beim Staatsorchester Frankfurt/Oder, beim Orquesta Filarmónica in Montevideo/Uruguay, an den Staatstheatern Mainz und Meiningen und an der Musikalischen Komödie Leipzig.

Seit 2005 Förderung durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates, 2006 Preis träger beim Int. Jorma-Panula-Dirigierwettbewerb in Finnland, 2010 Aufnahme in die Künstlerliste des Deutschen Musikrats "Maestros von Morgen", im April 2013 einer der drei Finalisten beim Deutschen Dirigentenpreis mit dem Konzerhausorchester Berlin.