__Stars and Stripes

6. Abonnementkonzert, So, 02.07.2017, 19.00 Uhr , CCP, Großer Saal
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Aaron Copland (1900-1990)
Appalachian Spring
William Schuman (1910-1992)
Sinfonie Nr. 5 für Streicher
Leonard Bernstein (1918-1990)
Serenade nach Platons "Symposiom" für Solo-Violine, Harfe, Schlagzeug und Streichorchester

Sergej Krylov, Violine
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Timo Handschuh, Leitung

Im Finale der Abonnementkonzerte geht die Reise nach Nordamerika, wo sich unterschiedlichste Musikkulturen miteinander vermischten. Aaron Copland und Leonard Bernstein, zwei der wichtigsten amerikanischen Komponisten, stammen beide aus jüdischen Einwandererfamilien – Bernsteins Familie kam aus der Ukraine, Coplands Familie aus Litauen.

Beide Komponisten schufen aus dem Urgrund ihrer Traditionen, vermischt mit dem Lebensgefühl der amerikanischen Heimat, ganz besondere Klänge, die richtungsweisend für die amerikanische Musik des 20. Jahrhunderts wurden. Für sein "Appalachian Spring", die reizvolle orchestrale Bearbeitung einer Ballettmusik, die die Geschichte amerikanischer Pioniere in Pennsylvania begleitete, erhielt Copland sogar den Pulitzer-Preis. Bei Bernsteins Serenade – einem feinsinnigen musikalischen Gespräch über die Liebe gemäß Platons "Symposion" – lädt der unvergleichliche Klang- und Rhythmus-Genius des Komponisten zum Staunen ein. Und in der Streichersinfonie des Bernstein- und Copland-Zeitgenossen William Schuman feiert moderner tonaler Klang ein gemeinsames Fest mit überaus lebendiger Rhythmik.

"Die Musik aber ist der wichtigste Teil der Erziehung: Rhythmen und Töne dringen am tiefsten in die Seele und erschüttern sie am gewaltigsten."
Platon

 

Tickets

Albrecht Mayer
Sergej Krylov, Foto: Mary Slepkova

___Sergej Krylov, Violine

Geboren in Moskau, Violinunterricht ab dem 5. Lebensjahr, Debut mit Orchester mit 10 Jahren. Studium bei Salvatore Accardo, 1. Preisträger u.a. bei den Int. Violinwettbewerben "Antonio Stradivari" in Cremona und "Fritz Kreisler" in Wien. Anschließend internationale Karriere mit Auftritten u.a. in der Berliner und Münchner Philharmonie, in Wien (Musikverein und Konzerthaus), Paris (Radio France Auditorium), Athen (Megaron), Brüssel (Palais des Beaux-Arts), Tokyo (Suntory Hall), Buenos Aires (Teatro Colon), Venedig (La Fenice), Mailand (Scala) und mit der Philharmonie St. Petersburg, der Tschechischen Philharmonie, dem English Chamber Orchestra und dem NHK Symphonieorchester Tokyo. Zusammenarbeit u.a. mit Mstislav Rostropowitsch, Vladimir Ashkenazy, Valery Gergiev, Mikhail Pletnev, Maxim Vengerov und Mischa Maisky. Seit 2009 Künstlerischer Leiter des Litauischen Kammerorchesters als Nachfolger von Saulius Sondeckis. CDs (u.a. 24 Capricen von Paganini) für EMI, Melodya und Agorà, u.a. auch mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, mit dem ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet.